• Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
  • Anstiftung zum Frieden

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Die Gitarren sind zurück in Sievershausen

Am Sonntag, den 29. August 2021 um 16:00 Uhr tritt das Berlin Guitar Ensemble am Antikriegshaus in Sievershausen auf. Der Eintritt für das Open-Air-Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Das Berlin Guitar Ensemble (BGE) ist eine Gruppe von Gitarristen aus aller Welt, die von Hernán Nuñez geleitet wird. Seine Besetzung bewegt sich zwischen 6 und 24 Spielern um ein festes Kernteam. Das Repertoire der Gruppe ist sehr breit aufgestellt und beinhaltet Arrangements von Klassikern aus Filmsoundtracks, außergewöhnliche Eigenkompositionen, anspruchsvolle Rock- und Pop-Standards sowie zeitgenössische klassische Arrangements. 

Alle Spieler nutzen das „Guitar Craft Tuning", welches ein deutlich weiteres Klangspektrum als die Standard-Gitarrenstimmung hat und einen innovativen Gitarrensound ermöglicht. Das Repertoire wird ständig weiterentwickelt und ist für alle musikalischen Stilrichtungen offen. Die Musik bleibt dabei stets einem gemeinsamen konzeptuellen Ansatz treu. 

Ein charakteristischer, bedeutender Teil des Repertoires sind teils improvisierte, teils geschriebene Gruppenkompositionen, bei denen eine Note oder ein Akkord von einem Spieler zum anderen weitergegeben wird. Dieser einzigartige Ansatz wird als „Circulation" bezeichnet.

Die Gruppe trifft sich seit mehr als 10 Jahren regelmäßig in Sievershausen, um u.a. neue Stücke für das umfangreiche Repertoire einzustudieren und das zweiwöchigen Beisammensein mit einem Konzert in Sievershausen abzuschließen. Aufgrund der verschiedenen Verordnungen musste das für den letzten Spätsommer geplante Treffen leider ausfallen, um so mehr freuen wir uns, das Berlin Guitar Ensemble jetzt wieder vor Ort zu haben.

Da das Konzert möglicherweise wetterbedingt in den Veranstaltungssaal des Antikriegshauses verlegt werden muss, ist unter den aktuellen Bedingungen die Einhaltung der 3G-Kriterien für den Besuch erforderlich. Es wird um Reservierung unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

 

 

OBEN

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Frieden geht anders – aber wie?

Das Antikriegshaus wird wieder geöffnet: Mit einer Ausstellung zum Thema Zivile Konfliktlösungen beendet das Friedenszentrum am 23. Juni 2021 ab 10 Uhr, unter den aktuell gültigen Hygienebedingungen, ein Stück weit die Zeit der pandemiebedingten Schließung. Besuchstermine für Gruppen oder Schulklassen müssen vorab telefonisch oder per Mail mit dem Büro des Antikriegshauses vereinbart werden.

Mit der Ausstellung wird anhand von elf konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich übertragbar. Es liegt an den handelnden Personen, also durchaus an jedem selbst, welche favorisiert oder selbst ergriffen werden.

Da hilft nur noch Militär! So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz kriegerischer Mittel die Situation meist verschlimmert: Tod, Zerstörung und viele weitere Opfer sind die Folgen. Mit gelungenen historischen Beispielen ermutigt die Ausstellung, heute nach zivilen, gewaltfreien und vor allem präventiven Lösungen zu suchen.

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ab einem Alter von circa 15 Jahren und Erwachsene. Den Jüngeren werden viele der dargestellten erfolgreichen zivilen Konfliktlösungen nicht unmittelbar bekannt sein. Vertiefende Informationen werden auf der Internetseite www.friedensbildung.de angeboten. Ergänzendes Material ermöglicht es Lehrkräften, ggf. mit dem Thema Unterrichtseinheiten im Haus zu gestalten.

Die Ausstellung wurde erarbeitet vom Fachbereich Gerechtigkeit Frieden Globales Lernen des Zentrums Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck (EKKW).

 

 

OBEN

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Mittwoch, 20. Oktober 19:00 Hamburger Siftung für politisch Verfolgte
Ellen Tordesillas: "Wahrheit ist unser Geschäft
Freitag, 22. Oktober 18:00 Nagelkreuzandacht
Freitag, 29. Oktober 15:00 Arbeitskreis Ortsgeschichte
Sonnabend, 30. .Oktober 15:00 Dorftreff
Dienstag, 2. November 18:00 Vorstandssitzung
Donnerstag, 4. November 15:00 Arbeitskreis Ortsgeschichte
Donnerstag, 4. November 18:00 Friedensandacht in der Marktkirche Hannover
Sonnabend, 6. November 15:00 Dorftreff
Sonntag, 7. November 14:30 Nagelkreuzandacht zur Eröffnung
der Ökumenischen Friedensdekade
Sonntag, 7. November 16:00 Ökumenische Friedensdekade
Lampedusa-AG: Seestern in Tirol
Freitag, 12. November 18:00 Nagelkreuzandacht
Donnerstag,
18. November
19:30 Stadtbibliothek Hannover
May all dictators fall
Sonntag 12. Dezember 16:00 Sievershäuser Ermutigung

 

Lesung mit Jürgen Gückel am Sonntag, 5. September um 16 Uhr:    

Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten      

Am Sonntag, 5. September um 16 Uhr stellt der renommierte Peiner Journalist Jürgen Gückel im Antikriegshaus Sievershausen sein neues Buch „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“ vor. Vor zwei Jahren hat Jürgen Gückel vor großem Publikum im Antikriegshaus aus seinem Buch "Klassenfoto mit Massenmörder" über das Doppelleben des SS-Hauptsturmführers und Kriegsverbrechers Artur Wilke gelesen. Wilke konnte nach dem Krieg, unter dem Namen seines gefallenen Bruders, für kurze Zeit als Lehrer in Stederdorf bei Peine agieren. Nun erscheint mit „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“ über den 1905 in Peine geborenen Friedrich Hartjenstein im September sein zweites Buch über einen Nazi Verbrecher mit Peiner Bezug.

Friedrich genannt Fritz Hartjenstein verpflichtete sich 1926 für 12 Jahre bei der Reichswehr und wechselte danach zu den SS-Totenkopfverbänden. Von November 1943 bis Mai 1944 war er Lagerkommandant von Auschwitz-Birkenau, danach Kommandant des Lagers Natzweiler im Elsass, wo er explizit für eine Reihe von Todesurteilen verantwortlich gemacht wurde. 

In der Buchankündigung des Verlages heißt es:
"Dreimal wurde er für seine Taten zum Tode verurteilt. Nach neun Jahren Haft wurde er kurz vor seinem Tod begnadigt. In seiner Heimatstadt, dem niedersächsischen Peine, ist das Schicksal Hartjensteins bis heute nicht bekannt. Nur sein Großneffe Werner H. versucht seit Jahrzehnten, das dramatische Leben seines Großonkels und dessen Verstrickungen in die nationalsozialistischen Verbrechen zu erforschen. In einer mitreißenden Reportage rekonstruiert Jürgen Gückel den einzigartigen Lebensweg des KZ-Kommandanten Friedrich Hartjenstein."

Jürgen Gückel war fast vier Jahrzehnte als Redakteur und Korrespondent für Zeitungen der Madsack-Gruppe, darunter Peiner Allgemeine, Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse, tätig und arbeitete zuletzt 23 Jahre lang als Polizei- und Gerichtsreporter des Göttinger Tageblattes. Für seine Arbeiten ist er vielfach ausgezeichnet worden.

Für den Besuch der Veranstaltung findet pandemiebedingt die 3G-Regelung Anwendung, d.h. Teilnahme nur für vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Platzreservierung, bevorzugt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder telefonisch unter der Rufnummer 05175-5738

 

 

 

Heute: Multireligiöses Gebet und Klimastreik

In zahlreichen Religionen wird dem Menschen eine besondere Rolle in der Welt zugeschrieben, eine Aufgabe, die Welt zu bewahren und ihr Gleichgewicht zu erhalten. Was geschieht, wenn dieses Gleichgewicht zu kippen beginnt, haben die Flutkatastrophe und andere Naturereignisse schmerzlich vor Augen geführt. Dennoch sind die Staaten der Welt immer noch weit davon entfernt, das im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen. Stattdessen werden die Prognosen der Klimaforscher immer düsterer.

Die Bewegung Fridays for Future engagiert sich für die konsequente Umsetzung vereinbarter Umweltschutzmaßnahmen und dafür, ein Umdenken in der Bevölkerung zu befördern. Am 24. September findet erneut ein globaler Klimastreik statt. In Hannover wird die zentrale Kundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Opernplatz stattfinden.

Auch aus den Religionen finden sich immer mehr Akteur*innen zusammen, die ihren Teil zum Klimaschutz beitragen wollen und die globale Bewegung unterstützen. Die Christians for Future und der Rat der Religionen laden in diesem Sinne heute ab 13:45 Uhr zu einem multireligiösen Gebet in die Aegidienruine ein. Im Anschluss daran können die Teilnehmenden sich der zentralen Veranstaltung auf dem Opernplatz anschließen.

Gerne können Sie selbstgestaltete Plakate, Transparente oder Pappschilder mitbringen. Bitte beachten Sie während der Veranstaltung die gelten Abstandsregelungen und die Maskenpflicht.