• Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
  • Anstiftung zum Frieden

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Lesung mit Jürgen Gückel am Sonntag, 5. September um 16 Uhr:    

Heimkehr eines Auschwitz-Kommandanten      

Am Sonntag, 5. September um 16 Uhr stellt der renommierte Peiner Journalist Jürgen Gückel im Antikriegshaus Sievershausen sein neues Buch „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“ vor. Vor zwei Jahren hat Jürgen Gückel vor großem Publikum im Antikriegshaus aus seinem Buch "Klassenfoto mit Massenmörder" über das Doppelleben des SS-Hauptsturmführers und Kriegsverbrechers Artur Wilke gelesen. Wilke konnte nach dem Krieg, unter dem Namen seines gefallenen Bruders, für kurze Zeit als Lehrer in Stederdorf bei Peine agieren. Nun erscheint mit „Heimkehr eines Ausschwitz-Kommandanten“ über den 1905 in Peine geborenen Friedrich Hartjenstein im September sein zweites Buch über einen Nazi Verbrecher mit Peiner Bezug.

Friedrich genannt Fritz Hartjenstein verpflichtete sich 1926 für 12 Jahre bei der Reichswehr und wechselte danach zu den SS-Totenkopfverbänden. Von November 1943 bis Mai 1944 war er Lagerkommandant von Auschwitz-Birkenau, danach Kommandant des Lagers Natzweiler im Elsass, wo er explizit für eine Reihe von Todesurteilen verantwortlich gemacht wurde. 

In der Buchankündigung des Verlages heißt es:
"Dreimal wurde er für seine Taten zum Tode verurteilt. Nach neun Jahren Haft wurde er kurz vor seinem Tod begnadigt. In seiner Heimatstadt, dem niedersächsischen Peine, ist das Schicksal Hartjensteins bis heute nicht bekannt. Nur sein Großneffe Werner H. versucht seit Jahrzehnten, das dramatische Leben seines Großonkels und dessen Verstrickungen in die nationalsozialistischen Verbrechen zu erforschen. In einer mitreißenden Reportage rekonstruiert Jürgen Gückel den einzigartigen Lebensweg des KZ-Kommandanten Friedrich Hartjenstein."

Jürgen Gückel war fast vier Jahrzehnte als Redakteur und Korrespondent für Zeitungen der Madsack-Gruppe, darunter Peiner Allgemeine, Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse, tätig und arbeitete zuletzt 23 Jahre lang als Polizei- und Gerichtsreporter des Göttinger Tageblattes. Für seine Arbeiten ist er vielfach ausgezeichnet worden.

Für den Besuch der Veranstaltung findet pandemiebedingt die 3G-Regelung Anwendung, d.h. Teilnahme nur für vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Platzreservierung, bevorzugt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder telefonisch unter der Rufnummer 05175-5738

 

 

 

 

Mittwoch, 20. Oktober 19:00 Hamburger Siftung für politisch Verfolgte
Ellen Tordesillas: "Wahrheit ist unser Geschäft
Freitag, 22. Oktober 18:00 Nagelkreuzandacht
Freitag, 29. Oktober 15:00 Arbeitskreis Ortsgeschichte
Sonnabend, 30. .Oktober 15:00 Dorftreff
Dienstag, 2. November 18:00 Vorstandssitzung
Donnerstag, 4. November 15:00 Arbeitskreis Ortsgeschichte
Donnerstag, 4. November 18:00 Friedensandacht in der Marktkirche Hannover
Sonnabend, 6. November 15:00 Dorftreff
Sonntag, 7. November 14:30 Nagelkreuzandacht zur Eröffnung
der Ökumenischen Friedensdekade
Sonntag, 7. November 16:00 Ökumenische Friedensdekade
Lampedusa-AG: Seestern in Tirol
Freitag, 12. November 18:00 Nagelkreuzandacht
Donnerstag,
18. November
19:30 Stadtbibliothek Hannover
May all dictators fall
Sonntag 12. Dezember 16:00 Sievershäuser Ermutigung

Heute: Multireligiöses Gebet und Klimastreik

In zahlreichen Religionen wird dem Menschen eine besondere Rolle in der Welt zugeschrieben, eine Aufgabe, die Welt zu bewahren und ihr Gleichgewicht zu erhalten. Was geschieht, wenn dieses Gleichgewicht zu kippen beginnt, haben die Flutkatastrophe und andere Naturereignisse schmerzlich vor Augen geführt. Dennoch sind die Staaten der Welt immer noch weit davon entfernt, das im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen. Stattdessen werden die Prognosen der Klimaforscher immer düsterer.

Die Bewegung Fridays for Future engagiert sich für die konsequente Umsetzung vereinbarter Umweltschutzmaßnahmen und dafür, ein Umdenken in der Bevölkerung zu befördern. Am 24. September findet erneut ein globaler Klimastreik statt. In Hannover wird die zentrale Kundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Opernplatz stattfinden.

Auch aus den Religionen finden sich immer mehr Akteur*innen zusammen, die ihren Teil zum Klimaschutz beitragen wollen und die globale Bewegung unterstützen. Die Christians for Future und der Rat der Religionen laden in diesem Sinne heute ab 13:45 Uhr zu einem multireligiösen Gebet in die Aegidienruine ein. Im Anschluss daran können die Teilnehmenden sich der zentralen Veranstaltung auf dem Opernplatz anschließen.

Gerne können Sie selbstgestaltete Plakate, Transparente oder Pappschilder mitbringen. Bitte beachten Sie während der Veranstaltung die gelten Abstandsregelungen und die Maskenpflicht.

 

Sicherheit neu Denken -

Perspektiven für eine zukunftsfähige Friedens- und Sicherheitspolitik

Fr, 04.06.21, 19:00 - 20:30 Uhr

als Zoomkonferenz, bitte anmelden
unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Impuls von Ralf Becker,
Koordinator der Initiative im Auftrag der ev. Landeskirche in Baden und Mitautor des Szenarios bis 2040

Impuls von Katja Keul, MdB
aus Nienburg,
Abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

anschließend Diskussion

Moderation: Elvin Hülser (Antikriegshaus Sievershausen)

Der Klimawandel, die Corona-Pandemie, zahlreiche gewaltsam ausgetragene Konflikte und wachsende Machtrivalitäten machen exemplarisch deutlich, dass die Welt vor großen Herausforderungen steht. Wie kann und muss in einer solchen Welt eine Friedens- und Sicherheitspolitik ausgestaltet werden, die zu einer Bearbeitung und Lösung dieser und weiterer Probleme beiträgt? Wie kann nationalistischer Machtpolitik und einer zu beobachtenden Rüstungsdynamik begegnet werden? Wie kann der Gedanke der gemeinsamen Sicherheit gestärkt und eine kooperativere Politik mehr Geltung verschafft werden?

Zu diesen Fragen rund um eine zukunftsfähige Friedens- und Sicherheitspolitik wollen wir eine zivilgesellschaftliche und eine parlamentarische Perspektive miteinander ins Gespräch bringen:

Ralf Becker wird das Szenario "Sicherheit neu denken: Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik" vorstellen. Es zeigt auf, wie Deutschland analog dem Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie bis zum Jahr 2040 die militärische Aufrüstung überwinden und bis 2040 in Kooperation mit anderen Ländern komplett auf eine nachhaltige zivile Sicherheitspolitik umstellen könnte. Die Stärkung der zivilen Krisenprävention, eine Klimapolitik im Einklang mit den Pariser Klimazielen und die Stärkung von internationaler Zusammenarbeit bspw. im Rahmen der UNO sind hier wichtige Marksteine.

Erarbeitet wurde das Szenario im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Baden von einer Arbeitsgruppe mit Vertreter*innen bundesweiter Friedensorganisationen.
Der Öffentlichkeit wurde das Szenario im April 2018 vorgestellt.

Katja Keul entwickelt ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Friedens- und Sicherheitspolitik vor dem Hintergrund langjähriger parlamentarischer Erfahrungen u.a. als abrüstungspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen. Welche Chancen für kooperative Sicherheitsarrangements sieht sie, welche Themen werden in den kommenden Jahren entscheidend? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen deutscher Außen- und Sicherheitspolitik aus ihrer Perspektive und wie beurteilt sie die Vorschläge der Initiative „Sicherheit neu denken“?

Diese und andere Fragen wollen wir mit unseren Referent*innen und mit Ihnen im Rahmen einer Online-Veranstaltung erörtern.

Veranstalter:

AK Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der ev. Kirchen in Nds., Friedensbüro Hannover e.V., DFG-VK Hannover, Antikriegshaus Sievershausen und Pax Christi Hildesheim

 

 

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