Mittwoch, 8. Juli

Flaggentag der Mayors for Peace

Alljährlich am 8. Juli begehen die deutschen Mitgliedsstädte im Netzwerk der Mayor for Peace den Flaggentag, an dem sich in diesem Jahr - vor dem Hintergrund des 75. Jahrestages des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki - mehr als 300 Städte beteiligen werden. Mit dem Flaggentag erinnern die Mayors for Peace an ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996, in dem dieser feststellte, dass "die Gefahr durch oder die Verwendung von Nuklearwaffen im allgemeinen dem Völkerrecht widersprechen" (Quelle: ICAN

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover lädt dazu ein, an der Aktion "Auf dem Weg zu Global Zero" am diesjährigen Flaggentag am

Mittwoch, 8. Juli 2020 von 11:00 bis 11:30 auf dem Trammplatz (bei schlechtem Wetter in der Rathaushalle)

teilzunehmen. "Hannover steht als Partnerstadt Hiroshimas in einer besonderen Verantwortung", sagt Belit Onay, und würde sich freuen, wenn viele Hannoveraner mit ihrer Teilnahme an diesem Tag ein wichtiges Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen setzten. Aufgrund der behördlichen Corona-Auflagen wird um Anmeldung per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.

Der Juli - Newsletter

mit dem thematischen Schwerpunkt "zukunft neu denken", passend zu unserer aktuellen Veranstaltungsreihe, ist jetzt online und steht, entsprechend dem jeweiligen Bedürfnis, wahlweise als Urlaubslektüre oder Stärkung im Alltagsbetrieb, zur Verfügung.

AGDF: Deutsche Ratspräsidentschaft muss Freiwilligendienste stärken

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) sollte Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union nutzen, sich für die Internationalen Freiwilligenprogramme und -organisationen stark zu machen. „Freiwilligendienste stärken den Zusammenhalt Europas, das zivilgesellschaftliche Engagement für Frieden, für soziale Gerechtigkeit, für die Wahrung der Menschenrechte und der Demokratie“, unterstreicht Jan Gildemeister. Die Corona-Pandemie stelle die Internationalen Freiwilligendienste allerdings derzeit vor große Herausforderungen, fügt der AGDF-Geschäftsführer hinzu. MEHR

KUNST HÄLT WACHE
75 JAHRE FRIEDEN IM EIGENEN LAND
Ausstellungsprojekt in Landsberg am Lech 18.-28. Juni 2020

Vor 75 Jahren lag Europa und auch Deutschland in Trümmern. Heute sind Frieden, Freiheit und Wohlstand scheinbar ganz selbstverständlich. Doch eine friedvolle Welt gab es die letzten 75 Jahre nicht für alle Menschen. Wie gefährdet ist der Friede in unserem Land? Wie gehen wir mit unserer Geschichte nach 75 Jahren um? Kunst als Mahnmal für den Frieden. Im Frühjahr präsentieren rund 30 Künstler auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik der Nazis im Frauenwald in Landsberg am Lech das Kulturprojekt „Kunst hält Wache“. In der „Alten Wache“, dem Eingang des seit 75 Jahren verfallenen Fabrikgeländes, werden sie sich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinandersetzen: Objektkunst, Malerei, Video, Installation und Aktionskunst.

Parallel dazu wird im Rahmenprogramm das Thema Krieg und Frieden mit Lesungen, Vorträgen, Performances und Gesprächsrunden beleuchtet. Junge Menschen haben die Gelegenheit, eigene Projekte zu realisieren. 750 Fahnen für den Frieden sollen vier Wochen vor der Veranstaltung in ganz Landsberg auf das Projekt aufmerksam machen. Kunst hält Wache wird veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt Landsberg am Lech und dem Verein Kunst hält Wache e.V. Künstlerischer Leiter ist der Künstler Franz Hartmann.  www.kunst-haelt-wache.de

Sonntag, 14. Juni 2020, 16.00 Uhr
PLASTIKMÜLLHOCH3 
Dr. Henning Menzel – Professor für Polymerchemie an der TU Braunschweig

Plastikmüll nimmt überhand! Bald mehr Plastikabfälle im Meer als Fische! Wale und Vögel, die an Plastikmüll verenden! Das sind Schlagzeilen, hinter denen sich schreckliche Bilder und schlechte Aussichten verstecken und es sind keine „Fake News“, sondern ganz real. Aber auch: Kunststoffverpackungen halten Lebensmittel länger frisch und erlauben einen hygienischen Transport. Kunststoffe sind leichter und haben häufig eine bessere Umweltbilanz als Metalle, Papier oder Glas. Auch das sind keine „Fake News“, sondern belegbare Tatsachen.Das Problem ist nicht, dass wir Kunststoffe bzw. Plastik nutzen, sondern das Wie!

In dem Vortrag soll ein differenziertes Bild eines modernen Werkstoffs aufgezeigt werden, der auch seine dunklen Seiten hat. Hergestellt aus fossilen Rohstoffen, landet er zu oft in der Umwelt, ohne dort abgebaut werden zu können. Um als Verbraucher diesen Werkstoff verantwortlich und nachhaltig zu nutzen, muss man ihn kennen. Aber wer kennt sich schon aus in der Welt von Polypropylen und Polyethylenterephthalat? Der Vortrag soll Informationen und Denkanstöße geben für einen verantwortungsvollen Umgang, der sich an den Prinzipien – Vermeiden – Verwerten –Verbrennen orientiert.

Nach der gelungenen Premiere wird das Antikriegshaus sich weiterhin mithilfe der Stiftung Leben & Umwelt an einem neuen Format versuchen. Statt unsere Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie einfach abzusagen, wollen wir interessierten Menschen die Möglichkeit geben, über das Internet die Vorträge anzuhören. Dabei sind keine besonderen technischen Voraussetzungen erforderlich, lediglich ein Computer mit Internetverbindung und Sprachausgabe, so wie heute üblich. Wer teilnehmen möchte, sollte sich per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden und bekommt dann einen link zugeschickt, über den die Einwahl in die Veranstaltung erfolgt. Anmeldeschluss ist Sa. 13.6., 19:00h. Die Teilnahme ist kostenlos. Geplant ist, den Vortrag auch später noch über unsere Homepage abrufen zu können.

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