• Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
  • Anstiftung zum Frieden

Antikriegshaus
im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Lehrte 

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11.03.25 Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD Church and Peace verstärkt das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade
 
 
 
 
 
 
17.01.25 OFFENe HEIDe Eine Stadt für alle
 
 
 
 
 
27.09. OFFENe HEIDe Rundbrief Oktober 2024
 
25.09. Bürgerdialog Konstanz Friedenskette Bodensee am 29.9.
 
 
10.09. Internationale Friedensfabrik Wanfried:Friedensforum 169 aktuell
 
04.08. Internationale Friedensfabrik Wanfried: Termine, Aktionen und Veranstaltungen
 
 
 
 
 
 
 

Bankverbindung für Spenden

Evangelische Bank eG
IBAN:
DE33 5206 0410 0000 6005 20

BIC: GENODEF1EK1
Inh.: Dokumentationsstätte
Zweck: bitte Spendenzweck
benennen, z.B. "Antikriegshaus"

Luftpost von UNITED4RESCUE

Ein Boot in Seenot. Keine Rettung in Sicht. Dann taucht ein Flugzeug am Himmel auf – und schlägt Alarm.

So beginnen viele Einsätze unserer Partnerorganisationen. Such- und Aufklärungsflugzeuge übernehmen eine wichtige Rolle in der zivilen Seenotrettung auf dem Mittelmeer: Sie entdecken Boote in Gefahr, alarmieren Rettungskräfte und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen. Doch ein neues italienisches Gesetz bedroht diese lebensrettende Arbeit. Gleichzeitig führt die EU-Abschottungspolitik auch dazu, dass immer mehr Menschen auf die extrem riskante Atlantikroute von Westafrika zu den Kanaren ausweichen. Viele sterben, ohne dass es jemand sieht.

Gemeinsam tun wir etwas dagegen: Wir schauen hin – und bringen ein neues Suchflugzeug in die Luft! Die Seabird 3 soll erstmals Sucheinsätze über dem Atlantik ermöglichen und die bestehende Flotte auf dem Mittelmeer verstärken. Hilf mit einer Spende, die Seabird 3 startklar zu machen!

Für die Seabird 3 spenden

Unsere Partnerorganisationen Humanitarian Pilots Initiative (HPI) und Sea-Watch setzen seit Jahren erfolgreich Aufklärungsflugzeuge über dem Mittelmeer ein. Die Unterstützung aus der Luft kann den entscheidenden Unterschied machen, ob ein Boot gesichtet und Hilfe rechtzeitig alarmiert wird. Mit der Seabird 3 kommt jetzt das erste Bündnisflugzeug von United4Rescue hinzu. Sie soll die Hilfe aus der Luft weiter ausbauen:

  • Verstärkung für die Flotte: Damit immer ein Flugzeug starten kann, auch wenn andere durch die Behörden blockiert werden.
  • Erstmals Einsätze über dem Atlantik: Auf der extrem riskanten Fluchtroute verschwinden immer mehr Menschen spurlos, weil niemand nach ihnen Ausschau hält und Hilfe ruft.
  • Grundlage für zukünftige Rettungseinsätze: Mit Erkundungsflügen auf der Atlantikroute sammelt HPI Daten, um den Aufbau einer langfristigen Seenotrettung in der Region zu unterstützen.

Der Kaufpreis für das Flugzeug liegt bei 590.000 Euro. Ein großer Teil ist bereits durch Crowdfunding und Darlehen finanziert – doch 170.000 Euro fehlen noch. Unser Ziel: Wir bringen diese Summe bis Ostern gemeinsam zusammen. Spende jetzt und lass den Rettungsflieger abheben!

Jetzt spenden – jeder Beitrag zählt
Du hast Fragen oder willst noch tiefer in das Thema einsteigen? Dann sei am Donnerstag, den 3. April, von 18:00 bis 19:15 Uhr bei unserem Webinar dabei. Mit Omar El Manfalouty von HPI und dem Migrationsforscher Maurice Stierl werfen wir einen genaueren Blick auf die Situation auf der Atlantikroute und zeigen, welche Rolle unser neues Bündnisflugzeug dort und auf dem Mittelmeer spielt. Hier kannst du am 3. April online über Zoom teilnehmen. Wir freuen uns darauf, dich dort zu sehen!

Mit herzlichen Grüßen
Dein Team von United4Rescue

PS: Im September 2024 ertranken 21 Menschen bei einem Schiffbruch. Ein Aufklärungsflugzeug hatte das Boot in Seenot zuvor entdeckt und Alarm geschlagen – doch die Behörden blieben tagelang untätig. Sea-Watch erstattete daraufhin Anzeige wegen fahrlässiger Tötung und legte als Beweis Fotos aus der Luft vor.

Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig die Flugzeuge auch für eine unabhängige Überwachung sind, um Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. Hilf mit, die Seabird 3 in den Einsatz zu bringen!
Spende hier für das Bündnisflugzeug
 

Falls du es bevorzugst, kannst du deine Spende auch überweisen:

United4Rescue  Gemeinsam Retten e.V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie eG – KD-Bank
Verwendungszweck: Rettungsflieger

 

 

OBEN

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Der Rettungskreuzer von UNITED4RESCUE ist unterwegs

Die Motoren brummen, Wasser schäumt auf, und dann geht es los: Unser viertes Bündnisschiff, die SEA-EYE 5, ist von Sizilien aus in ihren ersten Einsatz gestartet! Wir freuen uns riesig, dass der Rettungskreuzer ab sofort im Mittelmeer wieder genau das tun wird, wofür er gebaut wurde: Menschenleben zu retten.

Seit letzter Woche ist die erste Einsatz-Crew an Bord der SEA-EYE 5. Jeder Handgriff, jeder Ablauf auf dem neuen Schiff wurde trainiert, Lebensmittel gekauft, Rettungswesten verstaut und das Bordhospital ein letztes Mal durchgecheckt. Dann endlich hieß es: Leinen los!

Doch das Auslaufen des neuen Bündnisschiffs ist nicht nur ein Moment der Freude. Wir schicken einen Rettungskreuzer, weil die humanitäre Krise im Mittelmeer weiter anhält. Seit 2014 sind dort mehr als 30.000 Menschen ertrunken oder gelten als vermisst, die allermeisten im zentralen Mittelmeer, wo unsere Bündnisschiffe im Einsatz sind. Um der tausenden Toten zu gedenken, hielt die Crew vor dem Ablegen eine Schweigeminute und legte Kränze im Meer nieder.

Die SEA-EYE 5 ist auch eine Antwort auf die Hürden, die der zivilen Seenotrettung in den Weg gelegt werden. Denn die europäischen Mitgliedstaaten, insbesondere Italien, behindern die zivile Seenotrettung aktiv. Es ist eine Schande, dass die Zivilgesellschaft immer wieder neue Wege finden muss, um weiter Menschenleben zu retten – schließlich ist Seenotrettung Pflicht!

Drei Bündnisschiffe aktuell im Einsatz

Mit dem Ablegen der SEA-EYE 5 sind drei unserer Bündnisschiffe zeitgleich im Einsatz: Auch die Humanity 1 und die SEA-EYE 4 patrouillieren gerade im Rettungsgebiet. Seit über einer Woche ist das Wetter schlecht und es ist unwahrscheinlich, dass Menschen bei dieser rauen See die Überfahrt wagen. Die Crews halten trotzdem permanent Ausschau, da die hohen Wellen für seeuntaugliche Boote höchst gefährlich wären. Folge uns auf Instagram, Facebook, Bluesky oder X für aktuelle News von den Einsätzen!

Maskierte Personen zwingen Menschen über Bord

Die Crew der SEA-EYE 4 wurde beim letzten Einsatz Zeuge eines schockierenden Vorfalls: Maskierte Personen zwangen in internationalen Gewässern 22 Menschen von Bord eines fahrenden Bootes zu springen und ließen sie schutzlos zurück. Darunter auch Anisa (Name geändert), die an diesem Tag 24 Jahre alt wurde. „I can’t swim”, rief sie dem Einsatzteam der SEA-EYE 4 zu. Zum Glück konnte die Crew schnell reagieren und Anisa und die anderen Menschen aus dem Wasser retten.

Einer der Überlebenden schrieb der Crew später einen Brief, mehrere Seiten lang, in schönster arabischer Schrift. Darin schreibt er: “Ist man auf diesem Schiff, hatte man großes Glück. Es bedeutet, man ist in Sicherheit. (...) Du bist jetzt sicher. Das wird einem irgendwann bewusst." Wir wünschen ihm, Anisa und den anderen Geretteten alles Gute für ihre Zukunft!

Leben retten braucht keine Erlaubnis!

Ende August rettete unser Bündnisschiff Sea-Watch 5 289 Menschen aus Seenot. Die italienischen Behörden wiesen den Geretteten das fast 1.000 Kilometer entfernte Civitavecchia als sicheren Hafen zu – und setzten die Sea-Watch 5 anschließend für 20 Tage fest. Die Anschuldigung: Die Crew habe die Menschen ohne Erlaubnis der libyschen Behörden gerettet. Dafür gibt es keinerlei Grundlage: Seenotrettung ist Pflicht und braucht keine Erlaubnis! Mittlerweile ist unser Bündnisschiff wieder frei, und Sea-Watch hat die Behörden wegen der unrechtmäßigen Festsetzung verklagt.

Italien droht NGO-Flugzeugen

Mit einem neuen Dekret droht Italien jetzt auch NGO-Flugzeugen, die über dem Mittelmeer Ausschau nach Booten in Seenot halten, mit Festsetzungen und Beschlagnahmungen. Auch Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro sind möglich. Das Dekret weitet damit die Schikanen, die sich bislang gegen die Rettungsschiffe richteten, auf die zivilen Flugzeuge aus. Damit will Italien es Organisationen wie Sea-Watch erschweren, Menschenrechtsverletzungen auf dem Mittelmeer aus der Luft zu dokumentieren. Lies hier die Pressemitteilung von Sea-Watch dazu.

Jahresbericht 2023: So wirken eure Spenden

Unser Jahresbericht 2023 ist da! Erfahre alles über die geförderten Projekte, Bündnisschiffe und inspirierende Aktionen unserer großartigen Bündnispartner. Außerdem geben wir einen Einblick in unsere Finanzen. Schau hier online in den Bericht!
 

Einsatzbericht von der Trotamar III

Mit einer Förderung in Höhe von 12.226 Euro haben wir im Sommer 2024 einen Einsatz der TROTAMAR III auf dem Mittelmeer ermöglicht. 65 Menschen konnte die Crew dabei aus Seenot retten. Lene und Matthias vom Compass Collective berichten vom Einsatz, ihrer Begegnung mit der libyschen Küstenwache und von den besonderen Herausforderungen auf einem Segelschiff. Hier kannst du das Interview lesen!
 

Nothilfe an der französisch-britischen Küste

Jedes Jahr versuchen zehntausende Geflüchtete, Großbritannien per Boot aus Frankreich zu erreichen. Immer wieder kommt es dabei auch zu Schiffbrüchen. Auf Druck aus London geht die französische Polizei mittlerweile gewaltsam gegen die Menschen in den Booten vor.

Die französische Organisation Utopia 56 betreibt an der Nordküste Frankreichs eine Notrufnummer und hilft Menschen, die durchnässt und unterkühlt zurück an Land kommen. United4Rescue unterstützt ihre Arbeit in diesem Jahr mit 50.000 Euro. Mehr über die Einsätze und die Situation an der Grenze liest du hier in unserem Blog.

Job: Campaigner:in für einen Dokumentarfilm

Gemeinsam mit anderen unterstützt United4Rescue die Produktion eines Dokumentarfilms, der einen progressiven Blick auf die Themen Flucht, Migration und Seenotrettung wirft und im kommenden Jahr bundesweit anlaufen soll. Für die Verbreitung des Films sucht Sea-Eye ab sofort eine:n Campaigner:in in Teil- oder Vollzeit. Zur Stellenausschreibung geht es hier lang!

Die Stelle passt nicht zu dir, aber du kennst jemanden, der:die perfekt wäre? Dann leite die Ausschreibung sehr gerne weiter!
 

Buch “Todesursache: Flucht” jetzt noch bestellen

Auf hunderten Seiten sammelt das Buch “Todesursache: Flucht” die Schicksale und Geschichten von Menschen, die seit 1993 an den europäischen Grenzen gestorben sind. Die “Liste der Toten” wird jährlich aktualisiert, und 2023 wurde sie für das Buch komplett auf deutsch übersetzt. Die eindrückliche Liste macht das tausendfache Sterben erschreckend greifbar.

Es sind noch einige Exemplare verfügbar! Das Buch kann hier direkt beim Verlag bestellt werden. Ab zehn Exemplaren ist ein Rabatt möglich, schreibe dazu einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

OBEN

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WOW – wir können es kaum glauben: Innerhalb von nur zwei Wochen sind bereits 370.000 Euro Spenden für den Rettungskreuzer zusammengekommen! Bis zu den benötigten 465.000 Euro fehlt nicht mehr viel. Das schaffen wir auch noch – wenn jetzt alle mithelfen. Noch bis Ende Juni sammeln wir für unser viertes Bündnisschiff. Hilf mit einer Spende, den Rettungskreuzer in den Einsatz zu bringen!

Jetzt für den Rettungskreuzer spenden

Heute ist Weltflüchtlingstag. Er erinnert daran, dass weltweit Millionen Menschen gezwungen sind, vor Krieg und Not zu fliehen. Sie sind auf der Suche nach Schutz, doch viele bezahlen die Flucht mit ihrem Leben. Gerade erst gab es neue Schreckensnachrichten aus dem Mittelmeer: Am Montag sank ein Flüchtlingsboot östlich von Süditalien, von mehr als 60 Menschen fehlt jede Spur. Ganze Familien verschwanden im Meer. Am selben Tag fanden Seenotretter:innen ein Boot, das bereits mit Wasser vollgelaufen war. Für zehn Menschen unter Deck kam jede Hilfe zu spät.

Fast täglich gibt es Notfälle – und fast täglich unterlassene Hilfeleistung durch die zuständigen Behörden. Weil die europäischen Staaten Hilferufe ignorieren, Rettungen verzögern und Menschen ertrinken lassen, braucht es uns, Tag für Tag. Wir stehen für Humanität und Menschenrechte ein – und schicken gemeinsam ein viertes Bündnisschiff aufs Mittelmeer.

 
Rettet bald auf dem Mittelmeer: der ehemalige DGzRS-Rettungskreuzer NIS RANDERS

Schnell, sturmerprobt und speziell für die Seenotrettung gebaut: Bis 2020 war die NIS RANDERS für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der Ostsee im Einsatz. Als SEA-EYE 5 soll der Rettungskreuzer noch diesen Sommer zum ersten Einsatz auf dem Mittelmeer auslaufen.

„Das gibt mir Hoffnung“, schrieb uns eine Spenderin. Als breites Bündnis mit mehr als 900 Partnerorganisationen und tausenden Unterstützer:innen haben wir das Schiff schon fast finanziert – es fehlen nur noch knapp 100.000 Euro. Jeder Beitrag hilft, egal ob groß oder klein. Gemeinsam schaffen wir das!

Deine Spende für den Rettungskreuzer

Mit herzlichen Grüßen
Dein Team von United4Rescue

PS: Die NIS RANDERS hat ihren Namen aus einer Ballade von Otto Ernst. Darin rettet der gleichnamige Titelheld in einer dramatischen Rettungsaktion einen Schiffbrüchigen im Sturm. Für unsere kirchlichen Bündnispartner haben wir liturgische Bausteine zur Nis Randers zusammengestellt, inklusive der Ballade und einer Predigt aus der Stadt Norden, die die dortige Gemeinde freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Hier könnt ihr das Material herunterladen!

 

Menschenleben sind unbezahlbar. Seenotrettung nicht.

United4Rescue - Gemeinsam Retten e.V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank
Verwendungszweck: Rettungskreuzer

Online spenden oder Fördermitglied werden

 

 

 

OBEN

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Wahnsinn, wir haben es geschafft! Innerhalb von vier Wochen sind 465.000 Euro für den Rettungskreuzer, unser viertes Bündnisschiff, zusammengekommen. Mehr als 1.000 Menschen haben gespendet, gesammelt und mobilisiert. Damit steht fest: Der Rettungskreuzer kommt – und wird ganz bald auf dem Mittelmeer Leben retten. Vielen herzlichen Dank für euer großartiges Engagement!

Wie geht es jetzt weiter? Natürlich mit voller Fahrt voraus! Derzeit liegt das Schiff in einer Werft in Kroatien, wo einige Arbeiten am Motor und an der Elektrik stattfinden. Am 22. Juli wird die SEA-EYE 5 dann in der italienischen Hafenstadt Ancona feierlich auf ihren neuen Namen getauft. Taufpatin wird die Oscar-nominierte Schauspielerin Sandra Hüller. „Es ist mir eine große Ehre, Patin der SEA-EYE 5 zu sein“, sagt sie. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Freiheit, Frieden und Sicherheit.“ Stark!

Du bist zufällig gerade in der Nähe im Sommerurlaub oder möchtest von weiter weg anreisen und dabei sein? Alle sind herzlich eingeladen, an der Taufe teilzunehmen und unseren Erfolg gemeinsam zu feiern! Die Taufe findet am 22. Juli 2024 von 10-12 Uhr im Hafen von Ancona statt. Wenn du kommen möchtest, schreib uns bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, damit wir dir rechtzeitig alle weiteren Informationen schicken können.

Noch diesen Sommer soll die SEA-EYE 5 in ihren ersten Einsatz starten. Sie ist ein schwimmendes Zeichen der Menschlichkeit – ein Schiff von uns allen. Was wünscht du der SEA-EYE 5 für ihren Einsatz, welche guten Worte oder Gedanken möchtest du dem Bündnisschiff mit auf seinen Weg geben? Schreib sie uns! Wir werden die Botschaften zur Taufe überbringen, damit sie den Rettungskreuzer auf seinen lebensrettenden Einsätzen auf dem Mittelmeer begleiten.

Schicke hier deine Botschaft an die SEA-EYE 5

 

 

 

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Schiffspost von United4Rescue

Monatelang hat uns das Auswärtige Amt hingehalten, jetzt steht fest: United4Rescue wird kein Geld vom Ministerium bekommen. Der Bundestag hatte letztes Jahr beschlossen, dass United4Rescue in den nächsten vier Jahren jährlich zwei Millionen Euro bekommen soll, um die zivile Seenotrettung zu unterstützen. Doch das Auswärtige Amt, das das Geld auszahlen sollte, blockierte. Wollte uns dazu bringen, Projekte an Land zu fördern – was wir ablehnten. Denn wir unterstützen schwerpunktmäßig die zivile Seenotrettung und das bleibt so. Punkt.

Stattdessen sollen jetzt einzelne Rettungsorganisationen selbst Mittel beim Auswärtigen Amt beantragen. Das erhöht den bürokratischen Aufwand für alle enorm. Zusätzlich hält das Ministerium daran fest, mit dem Geld auch Projekte an Land zu fördern – Geld, das eigentlich dafür bestimmt war, Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Damit bleibt offen, ob und wie viel Geld tatsächlich in die Seenotrettung fließt.

Zwei Millionen Euro pro Jahr für zivile Organisationen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein und dürfen nicht davon ablenken, was es eigentlich braucht: Ein europäisches Seenotrettungsprogramm. Dass das Auswärtige Amt noch nicht einmal diese vergleichsweise geringe Summe vollständig für die Seenotrettung bereitstellen will, ist ein Skandal. Deshalb gilt jetzt erst recht: #gemeinsamretten! Wenn das Außenministerium Gelder kürzt, müssen wir zusammenstehen – für die zivile Seenotrettung.

Die Situation auf dem Mittelmeer ist dramatisch. Laut der Internationalen Organisation für Migration sind dort in diesem Jahr schon mehr als 1.900 Menschen ertrunken. Auf der zentralen Mittelmeerroute ist 2023 schon jetzt das tödlichste Jahr seit langem. Viele Menschen fliehen derzeit aus Tunesien, wo Menschen aus anderen afrikanischen Ländern massiver rassistischer Gewalt ausgesetzt sind, seitdem der tunesische Präsident gegen Geflüchtete hetzte. Als einzigen Ausweg sehen viele nur die gefährliche Flucht über das Meer.

Für die Rettungsorganisationen bedeutet das: Sie werden rund um die Uhr gebraucht. Die Schiffe treffen bei jedem Einsatz innerhalb kürzester Zeit auf zwei, drei, vier Boote in Seenot. Gleichzeitig ist bei vielen Organisationen das Geld knapp, und restriktive neue Gesetze der italienischen Regierung erschweren ihre Arbeit. Unser Bündnisschiff SEA-EYE 4 war 20 Tage im Hafen festgesetzt, weil die Crew nach einer Rettung auf einen weiteren Notruf reagierte – und damit gegen das Gesetz verstieß. 20 Tage, in denen das Schiff nicht retten konnte.

Als breites Bündnis sind wir für die zivile Seenotrettung da. Wir unterstützen, wenn Geld für Treibstoff, Rettungsmittel oder nötige Reparaturen fehlt. Mehr denn je sind wir auf jede Hilfe angewiesen, damit wir #gemeinsamretten können. Werde Fördermitglied und unterstütze mit einem regelmäßigen Beitrag!

 

 

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Frieden lernen
und erleben

 

 Der Friedensort
Antikriegshaus Sievershausen 
ist ein anerkannter Friedensort
der 
Evangelisch-lutherischen
Landeskirche Hannovers