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    Workcamps 2021

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Bis einschließlich Februar 2021 muss unser Seminarhaus leider geschlossen bleiben.

Unsere Öffnungszeiten:

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Fr. 12.30-15.30

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Inh.: Dokumentationsstätte
Zweck: bitte Spendenzweck
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Der Newsletter im Februar

Liebe Freundinnen und Freunde des Antikriegshauses

Erst im letzten August haben wir anlässlich des 75. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki über diese Massenvernichtungswaffen berichtet, ihre Geschichte dargestellt, die immensen Kosten der heutigen Bereithaltung und die gesundheitlichen Folgen erwähnt. In diesem Newsletter haben wir eine erste positive Wendung zu berichten: seit dem 22.1. dieses noch jungen Jahres sind Atomwaffen, ihre Bereithaltung, die Drohung mit ihrem Einsatz mit einem völkerrechtlich verbindlichen UN-Vertrag verboten.
Daran hat Deutschland leider keinen Anteil gehabt, eher im Gegenteil – mit diesem UN-Vertrag haben sich erstmals die Länder des Südens gegen den Widerstand der Länder des Nordens durchgesetzt. Diese Staaten sehen Atomwaffen als eine existenzielle Bedrohung für ihre Sicherheit. Der Einsatz für ein Atomwaffenverbot kommt zur rechten Zeit, ist doch längst wieder ein Wettrüsten in diesem Bereich im Gange, an dem sich jetzt auch neue Atomwaffenstaaten wie Nordkorea beteiligen. Die Menschheit hat aber ganz andere, gewichtigere Probleme, die gelöst werden müssen, allen voran der Klimawandel, in dem wir längst stecken. 
Viele kleinere Länder und Initiativen haben an diesem Verbot gearbeitet. ICAN als Bündnis vieler Organisationen weltweit hat für seine diesbezügliche Beharrlichkeit 2017 zu Recht den Friedensnobelpreis erhalten. Jetzt kommt es in den Ländern des globalen Nordens darauf an, die Regierungen unter Druck zu setzen, dem Atomwaffen-Verbotsvertrag beizutreten. So wie ICAN und andere auf ihre Art für den Frieden arbeiten, wird auch an anderen Orten wertvolle Arbeit für den Frieden geleistet. Wir werden in diesem Jahr im Newsletter viel über die Friedensorte in der ev.-luth. Landeskirche Hannovers schreiben, ist es doch allemal wert, über diese alltägliche Arbeit, die nicht im Fokus von Medien steht, zu berichten und sie wertzuschätzen. In den insgesamt acht Friedensorten in Niedersachsen arbeiten engagierte Menschen für Friedensbildung, eine Kultur der Erinnerung und für eine Friedensspiritualität, in der die Bewahrung der Schöpfung ebenso einen wichtigen Platz einnimmt wie der Einsatz für Menschenrechte in aller Welt. Wir beginnen mit einer Selbst-Darstellung der Woltersburger Mühle bei Uelzen, ein Ort, der immer einen Besuch lohnt, lädt dort doch schon die Umgebung zum Innehalten und Nachdenken ein. Solche Orte sind in unserer schnelllebigen Zeit sehr wertvoll. „Frieden verorten“ nannte das Lutz Krügener, der führend dabei half, diese Friedensorte ins Leben zu rufen. Nutzen wir die Chance, die sich mit diesen Orten für einen positiven alltäglichen Frieden bietet.

Es grüßt Sie und Euch ganz herzlich

 Berndt Waltje

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