Künstlerische Rauminstallation von Inge-Rose Lippok mit szenischer Musik zum Thema Sehnsucht nach Frieden und Heimat eines jungen Soldaten, mit Klanginstallation von Tatajana Prelevic. Grundlage sind die Kriegstagebücher des damaligen Soldaten Gerhard Lippok 1943/1945.
Der Besucher, die Besucherin begeht „die Wege“ innerhalb eines Schützengrabens und steht am Ende vor einer Hütte (als Vorlage dient der Holzschnitt; die Hütte war Unterschlupf, Andenken an einen serbischen Bauern – damit steht sie für Schutz und Freundschaft, für Menschlichkeit im Kriegsgebiet).
Mit den visuellen Eindrücken verbinden sich akustische, gesprochene Briefzitate und eigens für diese Installation komponierte Klänge und Musik.
Menschen aller Altersgruppen werden audio-visuell angesprochen, sie bietet Anknüpfungspunkte sowohl für die Jugendarbeit, als auch für das Gespräch mit älteren Generationen. Über den Erlebnisraum, den das Kunstwerk eröffnet, werden Zugänge zu Lebensfragen ermöglicht, die sich mit bloßen Worten nur ungenügend darstellen lassen. Die ästhetische Erfahrung bildet hier eine Verständnisbrücke zwischen Historie, individuellem Erleben und gesellschaftlichem Gedächtnis
Kooperationspartner :
Arbeitsfeld Kunst und Kultur der hannoverschen Landeskirche
Arbeitsfeld Friedensarbeit der hannoverschen Landeskirche
Hanns-Lilje-Stiftung