• Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen
  • Anstiftung zum Frieden

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30.November, 19 Uhr, Magnikirche, Podiumsdiskussion
“Ukraine: Verhandlungen JETZT” mit
Sevim Dagdelen, MdB,
Dr. Erich Vad, vormaliger Brigadegeneral
Martin K. Burghartz, Kommunikationsmanager
Moderation: Christoph Krämer

An kriegs- und friedensgeschichtsträchtigem Ort – der Braunschweiger St. Magni-Kirche – wird unter diesem Titel ein Bündnis aus Mitgliedern der internationalen Anti-Atomkriegs- Organisation IPPNW, Friedensbündnis Braunschweig, Friedenszentrum Braunschweig e.V. und St.-Magni-Gemeinde eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Ukrainekrieg veranstalten. Das Podium ist hochkarätig besetzt: Sevim Dagdelen MdB (Die Linke) ist als Obfrau ihrer Fraktion im Außenausschuss des Deutschen Bundestages außenpolitische Expertin, Dr. Erich Vad war Brigadegeneral der Bundeswehr, militärpolitischer Berater der langjährigen Bundeskanzlerin Angela Merkel und unter ihr auch Sekretär des Bundessicherheitsrats, Martin K. Burghartz ist Kommunikations- und Medienexperte sowie Politikberater und Geschäftsführender Gesellschafter einer Braunschweiger Agentur.

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine gilt der Kurs von Bundesregierung, EU, USA und den meisten NATO-Verbündeten als alternativlos: Unterstützung der Ukraine bedeutet Gegenhalten mit immer mehr Waffen und mit Sanktionen, die nach den Worten unserer Außenministerin „Russland ruinieren“ sollen. Doch der erfahrene Militärexperte Erich Vad mahnt: „Ein Krieg muss von seinem Ende her gedacht werden!“

Wurden bisher wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, vom bisherigen Eskalations- in einen Lösungs-Modus zu wechseln? Wurde bisher überhaupt verstanden, wie es zu diesem Krieg kommen konnte? Fatal erinnert die gegenwärtige Dämonisierung der Gegenseite an die Rhetorik vor 1914, die Millionen von Menschen zu einer kriegerischen Katastrophe auf- stachelte. Deren Dimension zuvor von kaum jemandem erahnt wurde. Und die bei Kriegs- Ende bereits den Keim für weitere Katastrophen in sich trug.

Der Unterschied zu 1914 ist heute: Ein ähnliches Entgleiten der Eskalationsdynamik würde die gesamte Erde dauerhaft unbewohnbar machen. Selbst ein „begrenzter Atomkrieg“ würde einer aktuellen IPPNW-Studie zufolge („Nuclear Famine“) durch eine gewaltige Hungersnot nicht Millionen, sondern Milliarden von Menschen das Leben kosten – und auch uns hier treffen.

Diskutiert werden soll am 30.11. daher, welche zahlreichen Möglichkeiten zum Umsteuern es immer noch gibt und wie einem Umdenken der verantwortlichen PolitikerInnen der Weg geebnet werden kann – bevor es, wie 1914, zu spät ist.

https://www.friedenszentrum.info/index.php/archivierte-artikel/2022/912-podiumsdiskussion-ukraine-verhandeln-jetzt

 

 

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