„Doch für uns gibt es kein Klagen“
Detlev Uhle singt Lieder gegen das Vergessen zum 27. Januar, Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
Seit nunmehr 30 Jahren wird der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Rote Armee, als offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft begangen. Seit 1997 ist es auch ein fester Termin im Veranstaltungsprogramm des Antikriegshauses, häufig am davorliegenden Sonntag.
In diesem Jahr laden wir am Sonntag, 25. Januar um 15:30 zu einem Konzert mit Detlev Uhle und seinem Programm „Doch für uns gibt es kein Klagen! – Lieder aus den Lagern – Lieder aus dem Widerstand, 1933-45“ ein. Dem Musiker aus Eutin, in der Region bereits bekannt u.a. durch einen Auftritt in Burgdorf für amnesty international, waren bei seiner Repertoire-Suche in der Vergangenheit immer wieder Lieder aus der Zeit des Faschismus aufgefallen, geschrieben von Menschen, die Uhle für ihren Kampf und ihren Mut bewundert.
Viel Raum wird im Konzert den Lebensgeschichten der Beteiligten gewidmet, ausführlich wird über die Schicksale der mit den Liedern verbundenen Menschen erzählt. Viele der Stücke sind in jiddischer Sprache entstanden, erfahren aber stets eine Einführung oder eine Übersetzung in Deutsch.
Wir möchten euch noch einmal auf unsere Veranstaltung mit Dr. Petra Erler aufmerksam machen:
Freitag 14. November 2025 um 19.00 Uhr im Freizeitheim Linden Windheimstr.2, Straßenbahn 10 HS Freizeitheim Linden
„Ernstfall Frieden“! Ein langer Weg für Europa?
Dies ist unser Beitrag zur Friedensdekade, die unter dem Motto: „Komm den Frieden wecken“ steht. Frau Dr. Erler fordert die Rückkehr zur Dialogbereitschaft, und zu vertrauensbildenden Maßnahmen:
„Die Entspannung ist kein gescheitertes Konzept! Gescheitert ist vielmehr eine Politik, die glaubt, auf Entspannung verzichten zu können und es notfalls auch auf einen Krieg ankommen zu lassen.“
Die Auseinandersetzung darüber muss und kann hier geführt werden – zur Sicherung unseres Überlebens!
Zur Ökumenischen Friedensdekade gibt es am Sa 15.11. ab 14 h eine Aktion auf dem Weisse-Kreuz-Platz, bei der bei Kaffee, Kuchen und Musik Menschen aus unterschiedlichen Gruppen zum „Friedenwecken“ zusammenkommen sollen.
Weitere Termine sind unter https://www.friedenskooperative.de/termine zu finden.
Weitere Termine:
Am Mo 10.11. liest ab 19 h im Fzh Linden bei der Palästina-Initiative der Psychologe Brian K. Barber aus seinem Buch über die Lebensgeschichten von 3 Familien im Gazastreifen
Vielleicht hat jemand Zeit, die Aktion einiger Aktiver in Hildesheim in der Fussgängerzone für Frieden und gegen Anwerbungsaktionen der Bundeswehr am Di 11.11. um 16Uhr bis ca 17.30 zu unterstützen.
Di 11. November 2025 um 19 Uhr im Pavillon
Wieso „Erstschlagfähig“? Die Kampagne gegen neue Mittelstreckenwaffen in Deutschland
Das Thema des Friedenspolitischen Arbeitskreises am Di 11. November 2025 um 19 Uhr im Pavillon ist die Vorstellung und das Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig“.
Unsere IPPNW-Ausstellung "Hiroshima – Nagasaki
vom 22.10. – 19.11.2025 " in der VHS, Burgstraße 14 – 2.Etage,
läuft weiter. Bei der Finissage am 18.11.25, 18.00 Uhr wird der Film gezeigt, den 2 Hannoversche Jugendliche in diesem Jahr in Hiroshima drehten.
Veranstalter: Hiroshima-Bündnis Hannover und Friedensbüro Hannover e.V.
Samstag 22.11.2025 | Beginn 19:00 Uhr / Einlass ab 18:00 Uhr
Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, Stadtbahnlinie 5 - Stöckener Markt
„Kanjiru – Palästinensisch-Syrische Musik trifft auf Jazz und Weltmusik“
Ein Konzert von Aeham Ahmad, dem 2015 aus Damaskus geflüchteten Pianisten, und Tobias Schulte, gefragter Percussionist in der Jazz-Szene — gemeinsam ausgezeichnet mit dem Weltmusikpreis „Creole“.
Abendkasse: 15€ / ermäßigt 5€ für Schüler, Studenten, Aktiv-Pass-Inhaber
Das Konzert veranstaltet die Palästina Initiative Region Hannover zum Aktionstag des Menschenrechtsbündnisses: „Zusammen Zukunft schaffen — Solidarische Perspektiven realisieren“.
Die Karten sind auch zu erhalten bei unseren Mahnwachen, die im November donnerstags von 16.30-17.30 am Schillerdenkmal stattfinden – wer mag, kann sich dazustellen.
Mit solidarischen Grüßen
Agnes
Friedensbüro Hannover
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