Kirchentag auf dem Weg zum Reformationsjubiläum verabschiedet das 'Magdeburger Friedensmanifest 2017'

Es ist ein radikaler und konsequenter Aufruf für den Frieden, das „Magdeburger Friedensmanifest“. Es ist eine generelle Absage an Gewalt, ohne Wenn und Aber. Es ist ein Aufruf zur aktiven Gewaltlosigkeit. Und es ist ein Signal auch an die evangelische Kirche, ebenso aber auch an alle Kirchen, Jesus auf seinem Weg des Gewaltverzichts in allen Lebensbereichen nachzufolgen und an einer zukünftigen Friedensordnung mitzuwirken. Erste Grundlagen bereits im Vorfeld des Kirchentags durch viele Thesen und Anregungen entstanden, wurde das eigentliche Manifest beim Kirchentag auf dem Weg in Magdeburg in einer Friedenswerkstatt erarbeitet. mehr...

Das Magdeburger Friedensmanifest 2017 im Wortlaut

Der Marktspiegel Lehrte hat jetzt den Bericht von Susanna Veenhuis zur Veranstaltung "Ohne Frauen kein Frieden" mit Dr. Ute Scheub veröffentlicht. Die gleichnamige Ausstellung ist noch bis zum 16. Juni im Antikriegshaus zu sehen.

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Einladung

zum

5. Offenen Dorftreff

für

Sievershausen

 

am Sa, 20. Mai,

von 15.00 bis 18.00 Uhr

im Antikriegshaus

Pressemitteilung der AGDF zum Kirchentag in Berlin/Wittenberg (24.-28.Mai) 

Vor 50 Jahren ging es in Hannover um den „Friedensdienst mit und ohne Waffen“ – AGDFVorsitzender  Horst Scheffler: „Auch heute sind Friedensthemen weiter aktuell“
„Der Frieden ist unter uns“, so lautete das Motto des 12. Deutschen Evangelischen Kirchentages 1967 in Hannover. Erstmals stand vor 50 Jahren damit das Thema Frieden im Mittelpunkt eines Kirchentages. Der Vietnamkrieg, der Sechstagekrieg im Nahen Osten, die Studentenproteste in Berlin mit dem Tod von Benno Ohnesorg, das war das Umfeld, in dem rund 15.000 Menschen in Hannover zusammenkamen. mehr ...

Aktuelle Ausstellung bis zum 16. Juni im Antikriegshaus

Das Antikriegshaus setzt seine im vergangenen Jahr begonnene Veranstaltungsreihe „Frieden geht. Anders!“ fort und zeigt vom 2. Mai bis zum 16. Juni 2017 die große Ausstellung „Ohne Frauen kein Frieden“. Der Titel bezieht sich auf die UN-Resolution Nr. 1325 aus dem Jahr 2000 mit der Überschrift „Frauen-Frieden-Sicherheit“, die eine gleichberechtigte Einbindung von Frauen auf allen Ebenen von Friedensprozessen fordert. Frauen zeigen die Grausamkeiten des Krieges auf, vermitteln zwischen verfeindeten Gruppen, bauen zerstörtes wieder auf. Frauen sind nicht „bessere Menschen“, aber sie haben häufig mehr Distanz zu Strukturen von Macht und Militär. Aufgrund ihrer sozialen Rolle können sie größere Fähigkeiten entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen und erweisen sich nicht selten als Expertinnen der Friedenskultur. In der überwiegenden Anzahl gewaltförmiger Konflikte und Kriege sind Frauen die Ersten, die Brücken bauen, Versöhnung versuchen, Menschenrechte und demokratische Gesellschaftsreformen einfordern. Dem trägt die UN-Resolution 1325 Rechnung.

Die Ausstellung ist dienstags und freitags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Abweichende Besuchszeiten können telefonisch unter 05175-5738 vereinbart werden.

Der aktuelle Jahresbericht der FriedensFrauen Weltweit

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