Ein Haus mit Geschichte

Die Antikriegswerkstatt steht an historischem Ort und blickt selbst auf eine lange Geschichte zurück: Am Rande des Schlachtfeldes der Schlacht von Sievershausen, der im Jahr 1553 4.000 Menschen zum Opfer fielen, enstand 1967 die Antikriegswerkstatt.

Freiwillige des Christlichen Friedensdienstes sowie Mitglieder und Freunde der Kichengemeinde haben damals damit begonnen, Schlaf- und Seminarräume für Gruppen der Friedensarbeit einzurichten. Hieraus entwickelte sich das Seminar- und Gruppenhaus in seiner heutigen Form.

Die Antikriegswerkstatt war zugleich die Keimzelle der Friedensarbeit in Sievershausen. 1981 wurde ihr das Antikriegshaus als Veranstaltungszentrum der Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen an die Seite gestellt. Über die Jahre wurde das Außengelände zu einem anregenden Geschichtsfeld entwickelt, dessen Denk- und Mahnmale Anstoß zu einem vertiefenden Blick auf Vergangenheit und Zukunft liefern sollen.